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Herkunft des Namens Solaris
Dieser Name verkörpert die Idee einer kraftvollen und konzentrierten Energie, die ausstrahlt.
All diese Arbeit, die jeder Einzelne leistet, diese kraftvolle Energie muss ausstrahlen. Diese Ausstrahlung wird sich direkt in den Dörfern und Gemeinden zeigen. Wenn morgen ernsthafte Probleme auftreten, werden die Solaris-Mitglieder in die Dörfer und Gemeinden strahlen: Sie werden von Tür zu Tür gehen, um zu erklären: „Macht euch keine Sorgen, wir haben ein Solidaritätsnetzwerk, das für euch da ist. Ihr könnt beitreten oder nicht – aber wir lassen euch nicht im Stich.“ Sie werden besonders schutzbedürftige Menschen aufsuchen und so ihre Solidarität vor Ort leben.
Drei sehr konkrete Werkzeuge, um Solaris zum Laufen zu bringen
- Lokales Verzeichnis: Wenn man nicht im Verzeichnis steht, „ist man nutzlos“, denn man existiert nicht in der Suchmaschine dieses „menschlichen Internets“, das nichts Virtuelles an sich hat.
- Menschliches Netzwerk: Zumindest kennt jeder Zellenkoordinator die benachbarten Zellen. Die Mitglieder wiederum können Mitglieder anderer Zellen über die organisierten Workshops kennenlernen.
- Kommunikationsnetzwerk: Nutzung von CB- und PMR-Funkgeräten zur Verbindung.
Kein Tauschhandel und kein Handel
Man erweist einen Dienst, so wie man es innerhalb der eigenen Familie tun würde. Wenn man beispielsweise einen Kuchen backen möchte, um Freude zu bereiten, ist das durchaus akzeptabel.
Keine Chefs
Das Fehlen von Chefs bedeutet nicht, dass es keine Führungskräfte gibt.
Führungskräfte entstehen dort, wo Kompetenz und Vertrauen in diese Kompetenz vorhanden sind.
Beispiele für Führung in einer Gruppe (identifizierte Kompetenzen innerhalb unserer Zelle, mit Beispielnamen):
- Landwirtschaft → Marc
- Gruppenanimation → Martha
- Medizin → Denise & Francine
- Ernährung und Lebensmittelkonservierung → Denise
- Organisationsingenieurwesen & Ausbildung → Christian
- Rechtliche Fragen → Lucien
- usw.
Flüsse, die zu einem Strom werden und die Gesellschaft verändern
Als Antwort auf einen Internetnutzer, der Solaris vorwirft, eine Mikrogesellschaft zu schaffen, ohne die Gesellschaft insgesamt verändern zu wollen, antwortet Frédéric Vidal:
Solaris strebt nicht danach, die Gesellschaft zu verändern, indem es die Fehler der Gelbwesten wiederholt, die versucht haben, auf dem traditionellen politischen Schachbrett zu spielen – einem Terrain, das von denen, die sie bekämpfen wollten, perfekt beherrscht wird. Ihre Bewegung endete in beispielloser Gewalt, Infiltrationen, Vereinnahmungen, allgemeiner Desorientierung und brutaler Unterdrückung, wie sie in Frankreich selbst 1968 nicht erlebt wurde.
Wenn man immer noch glaubt, dass Wandel durch Konfrontation erreicht wird, hat man die letzten Jahrhunderte der Geschichte nicht verstanden. So kann man heute nicht mehr handeln.
Man muss etwas anderes versuchen. Und dieser andere Weg entsteht mit all jenen Menschen, die keine Köpfe auf Pfähle pflanzen wollen, sondern stattdessen eine andere Welt aufbauen, die auf Resilienz, Brüderlichkeit und Wohlwollen basiert.
Sie sind zahlreich, sehr zahlreich. Man begegnet ihnen überall. Überall tun Menschen ihren Teil in dieselbe Richtung. Alle diese Flüsse, die immer mehr anschwellen, werden sich irgendwann natürlich und organisch vereinen, um einen einzigen Strom zu bilden. Dann wird es ein ganzes Volk sein. Und was können sie dagegen tun?
Das wird die Gesellschaft verändern. Das wird sie kippen lassen.
Doch wenn man die kommende Chaoszeit überwinden und die Welt verändern will, muss man konkret handeln. Nicht als Grashüpfer dastehen (die Solaris-Treffen können eine Gelegenheit sein, schöne Momente zu verbringen), sondern zum Ameisenmodus wechseln und die Ärmel hochkrempeln: es gibt Arbeit zu tun.
Priorität für Frédéric Vidal
Weiterhin die Verzweigungen des Netzwerks ausbauen, sodass das Gebiet zum gegebenen Zeitpunkt möglichst gut abgedeckt ist.
Man hat möglicherweise nicht mehr viel Zeit...